Sie sind hier: Grundstufe > Home > Begabungsförderung > Das Haus der Religionen
25.2.2024 : 10:22 : +0100

Das Haus der Religionen-Bühnenpräsentation im Abgeordnetenhaus

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar veranstaltet das Abgeordnetenhaus von Berlin seit 2002 jährlich das Jugendforum denk!mal.  In diesem  Jahr setzen unsere Schülerinnen und Schüler neben anderen Berliner Jugendlichen mit ihren Projekten ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.

Bei der Beschäftigung mit den Weltreligionen in der Schule erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler inhaltliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede, besuchten eine christliche Kirche, eine Moschee und eine Synagoge, wobei sie von zwei Mitarbeitern der „Interreligious Peers“ begleitet wurden, die für Fragen zur Verfügung standen. Auf der Grundlage des erworbenen Wissens trugen die Kinder Fakten zusammen, konstruierten als Ausstellungsobjekt das aus Pappe bestehende „Haus der Religionen“ mit den ungefähren Maßen 1,20 m x 0,80 m x 1,00 m und dekorierten künstlerisch dessen Außenwände, gestalteten Banner mit Informationen zu den einzelnen Religionen, ihren Symbolen, den heiligen Schriften, Feiertagen und Ritualen. Die Aufschriften der auf dem Dach des Hauses angebrachten Wimpel verdeutlichen den Betrachtenden die für ein gutes Zusammenleben in der Gesellschaft notwendigen Eigenschaften.

Die Bühnenpräsentation

In dem fünfzehnminütigen Programm zum Thema Zeitzeugen werden die Kinder dem Publikum “Elfchen“ vortragen. Um ihren eigenen Kompositionen Ausdruck zu verleihen, führen sie pantomimisch eine Ausgrenzungsszene vor, die sie selbstständig mit den der Gruppe der Schlagidiophone zugehörigen Boomwhackers begleiten. Ihre vorbereiteten Vorträge, die die Entwicklung hin zur Machtergreifung der Nazis bis zur Vernichtung der Juden, die Rolle der Stillen Helden und die Bedeutung der Menschenrechte zum Gegenstand haben, runden die am Klavier begleitete Aufführung ab.

Aline Girard; Ulricke Modrack; Franziska Trittin; Dilek Zörner

& Dr. Christian Discher