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15.12.2018 : 22:47 : +0100

Schulsozialarbeit an der Friedenauer Gemeinschaftsschule (Grundstufe) - Träger : Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.

Schulsozialarbeit ist Kinder- und  Jugendsozialarbeit an Schulen. Mit verschiedenen Methoden und Projekten unterstützt die Schulsozialarbeit  Schüler/innen in ihrer gesamten persönlichen und sozialen Entwicklung und trägt zu einem gelingenden Bildungsprozess bei.

Schulsozialarbeit  gestaltet als Teil der Schulgemeinschaft den Lebensraum Schule mit und fördert ein positives Schulklima.

Wir sind direkte Ansprechpartner für die Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen und beraten bei Problemen im Zusammenhang mit schulischen Leistungen, Konflikten innerhalb der Klasse oder schwierigen, familiären Situationen.

Die Schulsozialarbeit arbeitet wertschätzend, vertraulich und lösungsorientiert und bildet eine Verbindungslinie zwischen Schüler/innen, Elternhaus und Schule.

 

Konstanze Zoller

Sprechzeiten Mo - Do, 8.30 – 15.00 Uhr und nach Vereinbarung

Ort Raum 015 (Haus Grundstufe) bzw. 009a (ehemalige Hausmeisterwohnung)

Telefon 902774991

Emai: Konstanz.Zoller(at)nbhs.de

http://www.nbhs.de/kinder-und-jugendliche/jugendarbeit-an-schulen-und-schulsozialarbeit/1-gemeinschaftsschule/

 

 

Campus Kids 2016

In der Ausbildung haben wir den Teilnehmer/innen folgende Inhalte vermittelt:

·         Thema Gefühle- Selbst- und Fremdwahrnehmung

·          aktives  Zuhören

·          Eigenschaften, Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Streitschlichters

·         das  „Eisbergmodell“

·         Hilfsfragen bei der Klärung eines Streites

·         die Stufen der Mediation

Wir haben unterschiedliche sozialpädagogisches Methoden verwendet und viele Rollenspiele durchgeführt.

Nach der Kennlernphase sind wir gleich ins Thema eingestiegen mit den Fragen; „Was ist ein Streit/ Konflikt? Ist ein Streit gut oder schlecht? Wie kann ein Streit entstehen? Warum gibt es Streit?“

Anschließend haben wir das Thema Kommunikation bearbeitet; was ist gelungene und misslungene Kommunikation? Was sind „ich-Botschaften“ und „aktives Zuhören“?

Wir erarbeiteten mit den Kindern die Kompetenzen der Streitschlichter/innen, sowie  die Regeln einer Streitschlichtung.

Einen Tag haben wir dem Thema „Gefühle“ gewidmet; mit den Fragen; „Was gibt es für Gefühle-positive und negative Emotionen.

Das „ Eisbergmodell“ und seine Bedeutung haben wir besprochen und überlegt, warum dieses Modell bei einer Streitschlichtung hilfreich sein kann.

„Wie können die Campus Kids gemeinsam mit den Streitparteien Lösungen finden, Verträge schließen und den Konflikt abschließen?“- diese Inhalte wurden am dritten Tag vermittelt.

Mit diversen Arbeitsmaterialien und vielen Rollenspielen haben wir die Inhalte der Ausbildung wiederholt, damit die Kinder diese  verinnerlichen.

Anschließend gab es eine schriftlichen Test, sowie eine zweiwöchige Probezeit, in der die erlernten Inhalte von den Kindern in die Praxis umgesetzt wurden.

Unsere Angebote mit Hinweisen zur Umsetzung und Zielen

1.Einzelfallbetreuung von Schüler/innen

· Einzelgespräche und Einzelfallhilfe bei Problemen in der Schule/Klasse, bei Problemen innerhalb der Familie oder Konflikte mit Freunden  innerhalb der peer  group

· Gespräche mit Eltern/Erziehungsberechtigten, ggf. Kontaktaufnahme mit Beratungsstellen/Jugendamt

· Zusammenarbeit mit Klassenlehrer/Innen, Teilnahme an Klassenkonferenzen sowie Helferkonferenzen

 

Einführung und Begleitung des Klassenrats in den Klassenstufen 1-6

· Förderung der Klassengemeinschaft

· Unterstützung von sozialen Kompetenzen

· selbstständige Klärung von Konflikten innerhalb der Klasse

· Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein für eine positive Klassenatmosphäre

 

Gewaltprävention

· Anti-Mobbingprojekt in den 5.Klassen mit der Präventionsbeauftragten der Polizei

· Ausbildung und Begleitung der Streitschlichter/innen

Förderung von Selbstbehauptung und Lebenskompetenzen

· Projekt „Geh nicht mit Fremden mit“ in den 1-3.Klassenstufen in Kooperation mit der Präventionsbeauftragten der Polizei

Krisenintervention auf Klassenebene

· individuelle sozialpädagogische Gruppenarbeit

· Mediation

Zusammenarbeit mit Eltern/Erziehungsberechtigten

· vertrauliche Gespräche/Beratung

· Begleitung von Eltern zu Beratungsstellen/ Ämtern etc.

Ansprechpartner im Schulalltag

· Hofpausenpräsenz

· Unterrichtsbegleitung

· Sprechzeiten (Mo-Do 8-14/n.Vereinbarung)

Interessenvertretung der Schülerschaft

· Begleitung des „Girls/Boys Day“, „You Messe“ u.v.m.

· Kinder- und Jugendparlament