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23.11.2019 : 1:12 : +0100

„Die Schneekönigin“ nach einem Märchen von Hans Christian Andersen

Im März war es soweit. Die „Elsternklasse“ unter der Leitung von Frau Lienert feierte Premiere ihrer Theateraufführung.

Alle sechs Aufführungen waren immer bis auf den letzten Platz belegt und das Publikum war begeistert von dem Schauspieltalent der Kinder.

 

Das Märchen wurde in acht Szenen aufgeführt.

Zu Beginn gruselt sich das Publikum beim Auftritt des Teufels und seinem Sohn, dem Satan(sbraten). Die beiden halten dem Publikum den Zauberspiegel vor, in dem alles Gute nur noch als Hässliches wahrgenommen wird. Selbst schöne Landschaften sehen nur noch aus wie gekochter Spinat.

Als Satan diesen Spiegel den Engel zeigen will, passiert das Unglück. Der Spiegel fällt hinunter und zerbricht in tausende Scherben. Anfänglich sieht alles nach einem großen Missgeschick aus, dieses erweist sich jedoch für den Teufel und den Satan als willkommenes „Geschenk“, denn die Scherben fliegen nun ungehindert durch die Lüfte. Jeder Mensch, der solch einen Splitter ins Auge oder ins Herz bekommt, wird eine Wesensveränderung durchmachen.

Genau durch dieses Unglück entfremden sich die eigentlich sehr guten Freunde Lina und Kai. Der anfänglich noch nette Kai wird durch die Splitter in seinem Herzen und Auge ein fieses Ekelpaket. Selbst seine treue Freundin Lina kann sich nicht erklären, was mit ihrem Freund passiert ist.

Da hat die Schneekönigin ein leichtes Spiel und kann den verwirrten und verbitterten Kai ins ewige Eis zu ihrem Palast bringen.

Doch Lina schmerzt der Verlust ihres Freundes und sie begibt sich auf die Suche nach Kai.

Bei ihrer Wanderung trifft sie auf eine entzückende Blumenfrau in einem wunderschönen Garten. Dort ruht sich Lina aus und tanzt mit den Blumen, aber Kai kann sie nicht vergessen. Eine Krähe bringt sie zu einem tollen Schloss, indem ein Prinz und eine Prinzessin leben. Lina hofft dort ihren Freund zu entdecken, doch Kai ist nicht dort. Für ihre Weiterreise bekommt sie neue Kleidung und eine goldene Kutsche geschenkt.

Doch lange kann Lina in der Kutsche nicht weiterreisen. Räuber in einem düsteren Wald überfallen und rauben sie aus. Doch Linas freundliche und offene Art macht großen Einruck auf die Räubertochter. Die beiden Mädchen freunden sich an und die Räubertochter lässt Lina mit ihrem selbst gefangenen Rentier fliehen, damit diese endlich Kai findet. Den letzten entscheidenden Hinweis gibt die Finnenfrau, die weit im Norden wohnt. Sie schickt Lina weiter zum Palast der Schneekönigin. Dort angekommen findet Lina endlich ihren Freund, erst als sie ihr gemeinsames Freundschaftslied „Lieblingsmensch“ singt, erkennt Kai dieses Lied und fängt an zu weinen. Durch die Tränen lösen sich die Splitter in seinen Augen und schließlich auch aus seinem Herzen. Gemeinsam mach sich die beiden Freunde wiedervereint auf den Weg nach Hause.