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15.7.2019 : 22:22 : +0200

Vorteile von JüL

Die Rollen des Kindes sind vielfältig!

• Es entsteht eine Geschwisterstruktur mit älteren und jüngeren Kindern (besonders für Einzelkinder wichtig).

• Mehrfacher Rollenwechsel innerhalb der Lerngruppe („Lehrling, Geselle, Meister“) führt zum Wechsel der Perspektive und des Verhaltens.

• Das soziale Miteinander der Schüler ist vielfältiger und lebendiger.

 

Die Kinder lernen das Helfen!

• Nicht nur die Erwachsenen leisten Hilfestellung. Die Hilfen der Schüler untereinander sind zahlreicher und unterschiedlicher.

• Es ist leichter, die Hilfe eines deutlich älteren Schülers anzunehmen als von einem gleichaltrigen.

• Die Hilfe eines deutlich älteren Schülers heißt eher „Hilfe zur Selbsthilfe“ als bei gleichaltrigen.

 

Das Niveau ist höher!

• Die Spanne der Differenzierung ist größer.

• Die Lernmaterialien umfassen ein Angebot für mindestens 3 Jahrgänge.

• Ältere Kinder sind den jüngeren Kindern Vorbilder. Diese sehen, welche Lerninhalte auf sie zukommen und werden dadurch angespornt.

 

Entlastung der Lehrkräfte trotz anfänglicher Mehrarbeit!

Die älteren Kinder sind „Zugpferde“ u. a. in Bezug auf

• die sprachliche Ausdrucksfähigkeit

• die Übernahme von Regeln und Ritualen

• Arbeitsformen und Wissensvermittlung

 

Die Lehrkräfte arbeiten in Teams!

• Mindestens drei Lehrer und ggf. Erzieher treffen sich in regelmäßigen Teamsitzungen, bei denen gemeinsam geplant und die Arbeit aufgeteilt wird.

• Der Lehrer als „Einzelkämpfer“ ist ein längst überholtes Modell, Teamarbeit führt nachweislich zu höherer Arbeitszufriedenheit und Motivation.

• So oft wie möglich findet der Unterricht mit 2 Lehrern oder 1 Lehrer und 1 Erzieher statt.

 

Differenziert werden muss sowieso, denn es gibt nirgendwo homogene Lerngruppen!

• Die Unterrichtsvorbereitung ist in einem differenzierten jahrgangshomogenen Unterricht ebenso aufwändig und anspruchsvoll wie im jahrgangsheterogenen Unterricht.

• Durch die Jahrgangsmischung sind die Lehrer gezwungen zu differenzieren und den Unterricht auf Heterogenität umzustellen. Binnendifferenzierung wird zum Unterrichtsprinzip