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15.12.2018 : 22:45 : +0100

Soziales Lernen an der Grundstufe der Friedenauer Gemeinschaftsschule

Projekt Respekt inklusive

Im zweitem Halbjahr 2018 starten wir eine Probephase mit dem Projekt „Respekt inklusive“. Ein Team dieser Institution wird zu uns in die Schule kommen und mit den Kindern gemeinsam im Bereich des Sozialen Lernens arbeiten. 

In den Klassen Fische, Strand und Meer, Wald, Eulen, Steine und Veilchen, Tulpen und Löwenzahn wird dieses Projekt zuerst stattfinden. In jede Klasse kommt das Team einmal pro Monat für einen Block.

 

Sozialtraining JüL 1-3 Lubo aus dem All

„Lubo aus dem All“ ist ein prä-ventives Förderprogramm, das sich an die Jahrgangstufen 1-3 richtet. Lubo - der sympathische Außerirdische hilft Kindern ihre sozial-emotionalen Kompetenzen zu verbessern und Verhaltensauffälligkeiten vorzubeugen. Das Programm zur Unterstützung in der Schulanfangsphase ist innovativ und zeitgemäß, sowie methodisch-didaktisch sehr abwechslungsreich.

Gezielte Gruppenarbeit nach Bedarf (Sozialarbeit, Ganztag)

Wir führen mit den Schülerinnen und Schülern soziales Lernen durch. Es wird in Kleingruppen mit sozial- und erlebnispädagogischen Methoden gearbeitet, welche in Absprache mit den Klassenleitungen ausgesucht werden. Anhand praktischer Übungen lernen die Schüler und Schülerinnen, ihr eigenes Verhalten zu refektieren und positive wie negative Erlebnisse anzusprechen und Konflikte möglichst selbstständig zu lösen. Damit wird der Grundstein für ein respektvolles und achtsames Miteinander gelegt.

Jungsgruppen - Wilde Kerle

Viele Jungs suchen auch im Schulalltag Möglichkeiten, sich auszutoben, ihre Kräfte zu messen und sich „raufen zu dürfen“, häufig wird gerade in den Pausen aus „Spaßkämpfe“ ernst und nicht selten gibt es Tränen. Sich körperlich auszuprobieren, die Kräfte miteinander zu messen, ist ein wichtiger Aspekt kindlicher Sozialisation. In der Jungsgruppe werden Übungen durchgeführt, bei denen der spielerische und regelbegleitete Aspekt der körperlichen Auseinandersetzung im Vordergrund stehen.

In unserer Schule hat jede Klasse eine Stunde in der Woche Zeit, um einen Klassenrat abzuhalten. In dieser Zeit werden alle Probleme besprochen, die in der Woche angefallen sind und die die Kinder alleine regeln können. Konflikte, die auftreten, werden auf diese Weise ernst genommen, müssen aber nicht in der „heißen Phase“ geklärt werden, wenn die Gemüter noch sehr erregt sind und die Schülerinnen und Schüler sich einer sachdienlichen Diskussion eher verschließen. Im Laufe der Schuljahre lernen die Kinder den Klassenrat selbstständig zu führen und benötigen kaum noch die Hilfe des Lehrers.

In der Ausbildung haben wir den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des 4. und 5. Jahrgangs folgende Inhalte vermittelt: Thema Gefühle, Selbst- und Fremdwahrnehmung, aktives Zuhören, Eigenschaften, Auf-gaben und Verantwortlichkeiten eines Streitschlichters, das „Eisbergmodell“, Hilfsfragen bei der Klärung eines Streites, die Stufen der Mediation. Mit diversen Arbeitsmaterialien und vielen Rollenspielen haben wir die Inhalte der Ausbildung wiederholt, damit die Kinder diese verinnerlichen. Anschließend gab es ei-nen schriftlichen Test, sowie eine zweiwöchige Probezeit, in der die erlernten Inhalte von den Kindern in die Praxis umgesetzt wurden.

Wir haben einen kleinen gemütlichen Raum mit bequemen Matten und Kissen ausgestattet. Die Hunde z. B. „Karma“ und „Micky“ warten auf die Kinder, die den Hunden etwas vorlesen. Dabei entspannen die Hunde tatsächlich und allein die Anwesenheit der Tiere motiviert die Kinder zum Lesen. Keiner unterbricht, kritisiert oder lacht, wenn Fehler beim Lesen gemacht werden. Wichtig ist, den Spaß am Lesen zu entdecken.

Reiten als Sozialtraining

Gezielte Kind-Eltern Aktivitäten

z. B. wöchentliches Bogenschießen, quartalsweise erlebnispädagogische Wochenendausflüge

Intensive Beziehungsarbeit durch Bezugspädagogensystem

vielfältige Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule sowie verlässliche Beziehungsgestaltung für die Kinder

Niedrigschwellige Eltern- und Kindberatung

durch Kooperation mit AWO Erziehungs- und Familienberatungs-stelle direkt am Schulstandort

Babywatching zur Förderung von Empathie

Pädagogische Grundorientierung aller Professionen als gemeinsames Grundverständnis

Teilnahme an Fairplay-Turnieren

Gespielt wird in Soccercourts (15m x 10m) mit geschlechtlich gemischten Teams von bis zu 4 Spielerinnen und Spielern sowie und 2 – 3 Auswechselspielerinnen bzw. Auswechselspielern. Gespielt wird nach einem Modus, der neben den erzielten Toren auch das Fairplay gewertet. Zu den feststehenden Regeln werden „Agreements“ zum Fairplay vereinbart. Die Spielerinnen und Spieler bewerten gemeinsam ihr Spiel kritisch und handeln anschließend die Punk-teverteilung aus. Die Trainer unterstützen ihr Team bei diesem Prozess!